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Der VCD
| Stark für Mensch und Umwelt: Der VCD! Als gemeinnütziger Verein setzt sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik ein. Das einfache Credo lautet: Wir machen uns stark für eine umwelt- und sozialverträgliche, sichere und gesunde Mobilität!
Zukunftsfähige Verkehrspolitik ist für den VCD nicht nur auf ein einziges Verkehrsmittel fixiert, sondern setzt auf eine intelligente Kombination und das sinnvolle Miteinander aller Arten von Mobilität. Dabei arbeitet der VCD auf zwei unterschiedlichen Ebenen:
Zum einen berät der VCD als Fach- und Lobbyverband Unternehmen, arbeitet mit Forschungsinstituten zusammen, initiiert innovative Projekte, nimmt Einfluss auf Politik und Wirtschaft, setzt Themen auf die Agenda, begleitet Gesetzgebungsprozesse und leistet Politikberatung.
Zum anderen gibt der VCD als Mitglieder- und Verbraucherverband VerkehrsteilnehmerInnen eine Stimme, unabhängig davon wie sie unterwegs sind. Er versteht sich als Interessensvertretung für alle umweltbewussten mobilen Menschen. Mit seinen Serviceprodukten und Leistungen, die sich an Umweltgesichtspunkten orientieren, ist der VCD die ökologische Alternative zum ADAC.
Das ist der VCD in wenigen Worten. Das reicht Ihnen nicht? Mehr Infos zur Arbeit vor Ort finden Sie auf dieser Internetseite hier, sowie auf der Seite des Kreisverbandes www.vcd-aachen.de
Infos zur bundesweiten Arbeit: www.vcd.org
Ein Auszug daraus: Verkehrspolitik in der Bewertung
Politische Rahmenbedingungen entscheiden darüber mit, wie sich Verkehr und Mobilität in Deutschland entwickeln. Ob Abwrackprämie, Ökosteuer, Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur oder Mautgebühren - steuerliche und gesetzgeberische Maßnahmen beieinflussen die Entscheidungen von Unternehmen und Privatleuten, wie sie ihre Mobilität gestalten. Der VCD beobachtet und bewertet deshalb kontinuierlich politische Prozesse, die direkt und indirekt mit dem Bereich Verkehr zusammenhängen. Dabei stehen Gesetzgebungsverfahren ebenso im Fokus wie Personalentscheidungen und Koalitionsvereinbarungen. Der VCD erstellt regelmäßig Bilanzen über die Arbeit der amtierenden Regierungen, prüft Parteiprogramme und mischt sich in Wahlkämpfe ein.
Bundestagswahl 2009
Das Wahljahr 2009 steht im Zeichen der Wirtschaftskrise. Die amtierende Bundesregierung hat daher Konjunkturprogramme aufgelegt, um die Auswirkungen der Krise abzumildern. Aus Sicht des VCD wurde dabei die große Chance verpasst, die Weichen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu stellen. Zur Bundestagswahl 2009 zeigt der VCD den Parteien Wege auf, die zu einer sicheren, sozialen und umweltverträglichen Verkehrspolitik führen und Arbeitsplätze nachhaltig sichern.
Die VCD Position zur Bundestagswahl 2009 können Sie sich auf der VCD Seite herunterladen. Auch die Jahre zuvor hat sich der VCD immer wieder konstruktiv in die Verkehrspolitik eingebracht. Insbesondere nach den 16 Jahren Verkehrspolitik unter unionsgeführten Bundesregierungen, die von einer starken Bevorzugung der Straße gegenüber der Schiene geprägt waren, setzte der VCD 1998 hohe Erwartung in die erste rot-grüne Bundesregierung. Entsprechend intensiv begleitete der VCD seitdem die Arbeit der Regierung mit Bilanzen und Forderungen. Seit 2005 steht die große Koalition aus CDU/CSU und SPD vor der Herausforderung, die Verkehrspolitik zu gestalten. Der VCD hatte schon vor der Wahl seine Anforderungen an eine nachhaltige Verkehrspolitik formuliert und in der Resolution der VCD-Bundesdelegiertenversammlung 2005 die Leitlinien für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik aufgezeigt.
Rechenschaftsbericht des VCD-Vorstandes für das Geschäftsjahr 2008
VCD-Aktivitäten in Stadt und Kreis Aachen
Fahrradbus Der Fahrradbus fuhr wieder jeden Sonntag vom 25.06. bis 28.09.2008. Im Gegensatz zum Jahr 2007 übernahm der AVV statt des VCD die Federführung und akquirierte Sponsorengelder. Die Fahrgastzahlen gingen zurück, was wir u.a. auf das vergleichsweise schlechte Wetter zurückführen. Wir boten für vier Fahrten eine geführte Tour an, halfen beim Ein- und Ausladen und arbeiteten bei der Öffentlichkeitsarbeit mit. Für 2009 hat der AVV erreicht, dass der Bus vom 03.05. bis 26.09. verkehren wird und diesmal als reguläres Angebot im AVV-Tarif integriert ist. Damit ist ein wesentlicher Durchbruch für den Fahrradbus als Dauerangebot erzielt. Die ganze Tarifpalette einschließlich Euregioticket gilt nun. Vor allem die Inhaber von Zeitfahrausweisen (u.a. Semester- und Jobtickets) können den Fahrradbus nun wesentlich preiswerter nutzen.
Luftreinhalteplan
Die Bezirksregierung Köln führte mehrere Arbeitskreissitzungen zur Erstellung des Luftreinhalteplans für die Stadt Aachen durch, an denen wir teilnahmen. In Zusammenarbeit mit dem ADFC erarbeiteten wir umfangreiche Ergänzungsvorschläge zum Maßnahmenplan, den die Stadt Aachen vorgelegt hatte. Parallel zu den Arbeitskreissitzungen führten wir Gespräche mit der SPD und den Grünen. Die CDU nahm unser GEsprächsangebot leider nicht an. Unsere Vorschläge zum Fußgängerkonzept und zu einer Öffentlichkeitskampagne für mehr Rücksicht zwischen Rad- und Autofahrern wurden übernommen, nicht jedoch die Wünsche z.B. nach einer Stellplatzbegrenzungssatzung, nach der Ermittlung des Defizits im Autoverkehr und der substanziellen Aufwertung des ÖPNV. Unser Engagement in dieser Sache nahm einen Großteil unserer Zeit in Anspruch.
Umbau Boxgraben
Zum geplanten Umbau des Boxgrabens gaben wir eine Stellungnahme ab, bei der wir einen Sicherheitsstreifen zwischen Radfahrstreifen und Parkstreifen bergab zum Schutz gegen aufschlagende Autotüren anregten. Die Stadt änderte daraufhin die Planung und sieht nun eine Verbreiterung des Radfahrstreifens um immerhin 25 cm vor. Der Umbau hat im Sommer 2008 begonnen und wird noch ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen.
Pressearbeit
Neben der projektbegleitenden Pressearbeit haben wir zu folgenden Themen Stellung genommen: • Zielkonzept 2015 des AVV für das Schienenverkehrssystem in der Euregio Wir begrüßten den vorgesehenen Ausbau und mahnten die im Konzept nicht mehr dargestellte Anbindung der Aachener Innenstadt an. • Kostenloses Busfahren innerhalb des Aachener Alleenrings Wir begrüßten diesen Vorschlag der rot-grünen Ratsmehrheit in Aachen als ersten Schritt, um die jahrelange Sparpolitik im Busverkehr zu beenden und eine größere Bedeutung des ÖPNV zu setzen.
2008 haben wir an versch. Veranstaltungen mit Infoständen teilgenommen.
VCD-Aktivitäten in Düren
Eröffnung des Bahnradwegs
Am 1.6.08 haben wir den Bahnradweg des VCD mit einem schönen und beeindruckenden Fest am Bahnhof Düren eröffnet. Vom Aachener Hauptbahnhof wurde eine geführte Tour bis Düren angeboten, an der etwa 70 Radfahrer teilnahmen. Die Rückfahrt erfolgte mit einem kostenlosen Sonderzug. Von Düren in Richtung Köln startete eine weitere geführte Tour mit rund 50 Teilnehmern, die mir einem kostenlosen Sonderfahrradbus ab Horrem zurück fuhren. Es gab eine sehr positive Resonanz! Danach wurde der Bahnradweg weiter beworben und entwickelt. Den Schwerpunkt der derzeitigen Arbeit setzt die Verlegung der A4 und der Hambachbahn. Dadurch ist eine Verlegung der Radroute in Teilbereichen nötig. Es fanden inzwischen alle Abstimmungsgespräche statt, damit im nächsten Jahr die Beschilderung zwischen Langerwehe und Köln erstellt werden kann. Es wurde eine Stellungnahme zum Lärmaktionsplan erarbeitet und mehrfach in Pressemitteilungen Stellung genommen, z.B. zur Ortsumgehung Arnoldsweiler und zum Bahnhofsumfeld. Durchschnittlich 3 - 4 Termine im Monat fanden im Projekt „MOVE - Bahnhofsführungen“ des VCD auch in 2008 statt. Inzwischen suchen wir Verstärkung für unser Team, damit wir nicht so viele Absagen erteilen müssen.
VCD-Zeitschrift Grenzfairkehr/Web-Seiten des VCD
Es wurden wieder zwei Ausgaben der Grenzfairkehr veröffentlicht. Michael Penners und Ralf Oswald bilden die Redaktion. Zum ersten Mal arbeiteten wir mit Farbdruck auf der Vorder- und einigen Innenseiten. Otto Weber pflegt unsere Internetseite www.vcd-aachen.de Aachen, 04. März 2009 |
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